Aktuelles
Rating
Basel II - Die Zeit drängt
Nachdem die Kreditinstitute nach langer Vorankündigung eine Bonitätseinstufung ihrer Kunden durch ein Rating umgesetzt haben, treten Anfang 2007 die Basler Eigenkapitalrichtlinien offiziell in Kraft. Durch eine Vielzahl von Informationen und Vorträgen seitens Banken und Beratern sollten alle Unternehmen gut auf die nunmehr gängige Praxis vorbereitet sein.
Eine Unternehmensbefragung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus 2006 sagt jedoch etwas anderes aus:
• rund 30 % der Unternehmen geben an, dass sie
kein bankinternes Rating haben
• nahezu 40 % der Unternehmen kennen nicht die
allgemeinen Ratingkriterien
• rund 25 % der gerateten Unternehmen kennen
nicht ihre konkrete Ratingnote
Fazit:
Offenbar unterschätzen viele Unternehmer die Bedeutung des Ratings. Es bestehen viele ungenutzte Kommunikationspotenziale. Die Unternehmen sind gefordert, sich noch intensiver um ihr Rating zu kümmern. Die Banken müssen ihrerseits Anstrengungen unternehmen, den Ratingdialog mit ihren Kunden zu verbessern.
Warum ist das Rating so wichtig:
Das Rating hat Einfluss auf die Kreditkosten. Kreditkosten können durch ein gutes Rating/gute Bonitätseinstufung günstiger werden. Das Rating ist eine zusammengefasste Aussage über die Bonität eines Unternehmens und hat auch Auswirkungen auf das Sicherheitenbedürfnis der Bank und das Auskunftsverfahren.
10 Stellschrauben für ein besseres Rating:
1. Kommunikation mit Kreditinstituten
2. Regelung Unternehmensnachfolge
3. Qualität Management-/ und Controllingsysteme
4. Qualitätsmanagement
5. Strategische Positionierung
6. Risiko-/ Chancenmanagement
7. Geschäftsprozessoptimierung und Kosten-
management
8. Instrumente der Unternehmensfinanzierung
9. Intensität der Marktbearbeitung
10. Qualität der Mitarbeiter


